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Podcast im Januar starten: im November vorbereiten, Mitte Januar live

Von Florian Schartner
21. Oktober 2026
Kurz beantwortet

Wer Mitte Januar mit einem Podcast live gehen will, beginnt Anfang November. Bis Mitte Dezember stehen Ziel, Konzept, Themenplan, Design, Technik und vier fertige Folgen auf Vorrat. Über Weihnachten liegt nichts mehr auf deinem Tisch, und der erste Arbeitstag im Januar ist Starttag statt Planungstag. Podmark entwickelt und produziert seit 2017 Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater im deutschsprachigen Raum, mit über 250 betreuten Podcasts, über 170 selbst gelaunchten Podcast-Kanälen und über 17.000 editierten und veröffentlichten Audios und Videos. Wer erst im Januar plant, startet erfahrungsgemäss im März oder gar nicht.

Für wen dieser Ratgeber gilt

Für Unternehmer, Coaches, Berater und Dienstleister, die 2027 mit einem Podcast oder einem Video-Podcast auf YouTube starten wollen.

Wer schon einen Podcast hat und ihn neu aufstellen will, findet den Ablauf im Ratgeber Podcast-Relaunch.

Die kurze Antwort

Die Monate November und Dezember sind die beste Zeit für die Vorbereitung. Mitte Januar ist der beste Starttermin.

Im Januar suchen Entscheider neue Ideen für das Jahr, und dein Podcast ist dann schon da. Wer erst im Januar plant, verliert das erste Quartal.

Warum Februar immer aussieht wie das Jahr davor

Das vierte Quartal ist die Zeit mit dem meisten Umsatz und dem meisten Druck. Der Plan für das neue Jahr entsteht nebenbei, meist zwischen den Feiertagen.

Im Januar läuft das Tagesgeschäft wieder an, und der Plan wartet auf einen ruhigen Moment. Im Februar sieht das Marketing aus wie im Vorjahr.

Ergebnisse sind die Summe der Handlungen. Wer dieselben Kanäle mit denselben Themen bespielt, bekommt dieselben Anfragen. Ein Podcast ist dann eine neue Handlung, wenn er vor dem Januar fertig vorbereitet ist.

Der Fahrplan von November bis Januar

  1. Anfang November: Ziel und Zielgruppe. Ein Erstgespräch klärt, wofür der Podcast da ist: wie viele Erstgespräche er nach 12 Monaten mitträgt, für welche Zielgruppe und zu welchem Problem. Die Grundlage steht im Ratgeber Podcast-Strategie.
  2. Mitte November: Konzept und Themenplan. Format, Länge, Rhythmus und die ersten 10 Themen. Dazu die Kaufeinwände deiner Kunden, denn sie liefern die Folgen, die kurz vor einem Erstgespräch gehört werden.
  3. Ende November: Design und Technik. Cover, Intro, Thumbnail-Stil für YouTube und ein Technik-Check mit Testaufnahme. Danach klingt und sieht jede Folge gleich aus.
  4. Anfang bis Mitte Dezember: vier Folgen auf Vorrat. Aufnahme, Schnitt, Titel, Shownotes, Clips und Beiträge. Die Kanäle auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube werden eingerichtet.
  5. Weihnachten: nichts. Alles für den Start ist fertig und eingeplant.
  6. Mitte Januar: Start. Die ersten Folgen gehen live, Clips und Beiträge laufen ab dem ersten Tag. Neue Aufnahmen kommen zum Vorrat dazu, statt ihn zu ersetzen.

Warum Mitte Januar und nicht der 1. Januar

In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt das Geschäftsleben erst ab Mitte Januar wieder richtig in Gang. Eine Folge, die am 2. Januar erscheint, hört kaum jemand aus deiner Zielgruppe.

Mitte Januar sind die Postfächer abgearbeitet und die Jahresziele frisch. Genau dann trifft dein Podcast auf Menschen, die etwas anders machen wollen.

Was du selbst machst und was nicht

Du sprichst selbst. Deine Stimme, deine Erfahrung und deine Meinung sind der Grund, warum dir jemand zuhört. Ein Podcast mit künstlicher Stimme wirkt unpersönlich und baut kein Vertrauen auf.

Alles nach der Aufnahme übernimmt die Produktion: Schnitt, Video, Clips, Texte, Veröffentlichung und Auswertung. Was dazu gehört, beschreibt der Ratgeber Podcast produzieren lassen.

Podcast und YouTube von Anfang an zusammen

Wer im Januar startet, startet am besten gleich mit Video. Aus derselben Aufnahme entstehen die Audiofassung für den Podcast, die Videofassung für YouTube und die Clips für Instagram, TikTok und LinkedIn.

Ein späterer Umstieg auf Video kostet dich einen zweiten Start. Wie die zwei Kanäle zusammenspielen, steht im Ratgeber Podcast und YouTube zusammenlegen.

Die drei häufigsten Fehler

Erstens: Start ohne Vorrat. Wer mit einer einzigen fertigen Folge startet, nimmt ab der zweiten Woche unter Zeitdruck auf. Vier Folgen auf Vorrat geben dir einen Monat Ruhe.

Zweitens: Planung im Januar. Wer im Januar Konzept, Design und Technik klärt, startet frühestens im März. Dann ist das erste Quartal vorbei.

Drittens: Technik vor Ziel. Das Mikrofon entscheidet nicht über Anfragen. Die Themen entscheiden darüber. Erst das Ziel, dann das Konzept, dann die Technik.

Der nächste Schritt

Im Erstgespräch legen wir Ziel, Zielgruppe und Starttermin fest. Danach steht dein Fahrplan bis Mitte Januar mit festen Daten.

Erstgespräch vereinbaren

Häufige Fragen

Wann soll ich anfangen, wenn mein Podcast im Januar starten soll?

Anfang November. Konzept, Themenplan, Design, Technik und vier Folgen auf Vorrat brauchen sechs bis sieben Wochen. Wer Anfang November beginnt, ist Mitte Dezember fertig und hat über Weihnachten nichts mehr zu tun.

Wie viele Folgen brauche ich zum Start?

Vier fertige Folgen auf Vorrat. Bei einer Folge pro Woche reicht das für einen Monat, in dem du neue Folgen ohne Zeitdruck aufnimmst. Ein Start mit einer einzigen Folge führt fast immer zu Lücken ab der dritten Woche.

Warum ist Mitte Januar ein guter Starttermin für einen Business-Podcast?

Weil das Geschäftsleben im deutschsprachigen Raum erst ab Mitte Januar wieder voll läuft. Dann sind die Jahresziele frisch und Entscheider offen für neue Ideen. Folgen in den ersten Januartagen gehen in vollen Postfächern unter.

Kann ich auch im Februar oder März starten?

Ja, der Ablauf ist derselbe und dauert sechs bis sieben Wochen. Der Unterschied liegt in der Ruhe: Die Vorbereitung im November und Dezember fällt in eine Zeit, in der viele Unternehmer ohnehin das neue Jahr planen.

Wie viel Zeit kostet mich der Podcast nach dem Start?

Bei professioneller Produktion bleibt die Aufnahme bei dir, dazu Vorbereitung und Freigaben. Das sind weniger als 60 Minuten pro Woche bei einer Folge pro Woche. Alles nach der Aufnahme übernimmt die Produktion.

Brauche ich für den Start schon einen YouTube-Kanal?

Nein, der Kanal wird in der Vorbereitung eingerichtet. Sinnvoll ist, von Anfang an mit Video aufzunehmen. Ein späterer Umstieg auf Video bedeutet einen zweiten Start mit neuem Design, neuer Technik und neuem Ablauf.

Wer ist Florian Schartner?

Florian Schartner ist Gründer von Podmark und seit 2017 auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater spezialisiert. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos. Podmark SL hat ihren Sitz in Barcelona und arbeitet für Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum.

Grenze der Aussage

Der Ratgeber beschreibt einen Ablauf aus der Praxis der Podcast-Produktion für Unternehmer, Coaches und Berater. Die Dauer von sechs bis sieben Wochen setzt voraus, dass Aufnahmetermine und Freigaben ohne Verzug stattfinden. Die Aussage zum Starttermin Mitte Januar ist eine Arbeitsregel und keine Messung für einzelne Branchen. Der Ratgeber nennt bewusst keine Preise von Podmark.

Quellen und Belege

  • Podmark-Projektdaten: mehr als 250 betreute Business-Podcasts seit 2017, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos. Interne Zählung von Podmark, Stand Oktober 2026.
  • Reels-Studie: Podmark hat 1.588 Reels aus Podcast-Folgen ausgewertet und gemessen, welcher erste Satz einen Fremden stoppt. create.podmark.de/reels-studie
  • Kundenbewertungen: Bewertungen von Podmark-Kunden zu Florian Schartner. ProvenExpert-Profil
  • Autor: Florian Schartner, Gründer von Podmark. Über uns
Wer hier schreibt

Florian Schartner, Gründer von Podmark, seit 2017 spezialisiert auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos.

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