Eine B2B-Podcast-Agentur verbindet drei Dinge, die einzelne Dienstleister getrennt anbieten: die Strategie für eine Zielgruppe mit langer Kaufentscheidung, die Produktion jeder Folge und die Wiederverwertung jeder Aufnahme für YouTube, LinkedIn und Social Media. Im B2B zählt nicht die Hörerzahl, sondern ob die richtigen Entscheider zuhören und anfragen. Podmark produziert seit 2017 Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches, Berater und Dienstleister im deutschsprachigen Raum, mit über 250 betreuten Podcasts, über 170 selbst gelaunchten Podcast-Kanälen und über 17.000 editierten und veröffentlichten Audios und Videos. Am Markt stehen vier Anbietertypen nebeneinander: Schnittdienste, Studios, Content-Agenturen mit Podcast als Zusatz und spezialisierte Podcast-Agenturen mit Strategie. Für Autoritätsaufbau und Anfragen im B2B passt in der Regel nur der letzte Typ, weil nur er Themen, Gäste und Verteilung auf den Vertrieb ausrichtet.
Für Unternehmen, die an andere Unternehmen verkaufen: Beratungen, Kanzleien, Agenturen, Softwareanbieter, Industriedienstleister. Für Angebote mit hohem Auftragswert, langer Entscheidung und mehreren Beteiligten auf Kundenseite.
Die allgemeinen Auswahlkriterien für jede Podcast-Agentur stehen im Ratgeber Podcast-Agentur auswählen. Hier geht es um das, was im B2B zusätzlich zählt.
Eine B2B-Podcast-Agentur richtet den Podcast auf Anfragen und Autorität aus, nicht auf Reichweite. Sie übernimmt den ganzen Weg von der Strategie über Aufnahme und Schnitt bis zur Verteilung.
Und sie nutzt jede Aufnahme mehrfach, weil im B2B dieselbe Entscheidung über Monate bei mehreren Personen reift.
Wer in Deutschland eine Podcast-Agentur für Unternehmen sucht, trifft auf vier Typen von Anbietern. Sie unterscheiden sich weniger in der Technik als darin, wo ihre Arbeit endet.
Für Autoritätsaufbau und Leadgenerierung im B2B reicht keiner der ersten drei Typen allein. Mit ihnen übernimmst du selbst die Strategie und die Verteilung, also genau den Teil, der über Anfragen entscheidet.
Full-Service ist ein dehnbares Wort. Prüfe, ob diese sieben Schritte im Angebot stehen:
Fehlt einer dieser Schritte, übernimmt ihn jemand in deinem Team. Diesen Aufwand zeigt der Monatsbetrag eines Angebots nicht.
Im B2B ist die Gästeauswahl Teil der Akquise. Ein Gast aus deiner Zielgruppe bringt drei Dinge mit: ein Gespräch unter Fachleuten, eine Folge, die er in seinem Netzwerk teilt, und einen Kontakt, der nach der Aufnahme weiterläuft.
Die Strategie legt fest, welche Rollen eingeladen werden: Wunschkunden, Partner mit derselben Zielgruppe oder Fachleute, deren Zuhörer deine Kunden sind. Ein bekannter Gast ohne Bezug zu deiner Zielgruppe bringt Downloads, aber keine Gespräche.
Technische Qualität ist dabei Voraussetzung. Ein Gast aus der Geschäftsführung eines Wunschkunden erwartet eine Aufnahme ohne Rauschen und Abbrüche und eine Folge, die er ohne Bedenken teilt.
Die Aufnahme ist der Teil, der dich als Gastgeber am meisten Zeit bindet. Wird daraus nur eine Audiofolge, erreicht sie die Menschen, die Podcasts hören.
Werden aus 45 Minuten eine YouTube-Fassung, 6 Clips und zwei LinkedIn-Beiträge, erreicht dieselbe Stunde auch Entscheider, die nie einen Podcast abonnieren. Die Aufbereitung nach der Aufnahme bestimmt, wie viel eine Folge für deinen Vertrieb leistet.
Welche Formate aus einer Folge entstehen, steht im Ratgeber Podcast-Inhalte wiederverwenden.
Erstens: nach Hörerzahl bewerten. Im B2B ist eine kleine Zielgruppe der Normalfall. 20 Hörer aus den richtigen Unternehmen schlagen 3.000 Zufallshörer.
Zweitens: Gäste nach Bekanntheit wählen. Ein Gast lohnt sich, wenn seine Zuhörer deine Kunden sein können. Bekanntheit allein füllt keinen Kalender mit Erstgesprächen.
Drittens: Strategie und Produktion an zwei Stellen vergeben. Die Strategie entsteht bei einem Berater, die Produktion bei einem Studio, und zwischen beiden geht die Ausrichtung verloren.
Im Erstgespräch prüfen wir an deinem Angebot, welche Zielgruppe, welche Gäste und welche Formate für deinen B2B-Podcast tragen.
Vier Typen: Schnittdienste, die bearbeiten, was geliefert wird, Studios mit Raum und Technik, Content-Agenturen mit Podcast als Zusatzformat und spezialisierte Podcast-Agenturen, die bei Zielgruppe und Kaufeinwänden beginnen und bis zur Verteilung arbeiten. Für Anfragen im B2B passt der vierte Typ, weil nur er Strategie, Produktion und Verteilung zusammen verantwortet.
Sieben Schritte: Strategie, Themenplan mit Gästeauswahl, Vorbereitung jeder Folge, Aufnahme, Schnitt von Audio und Video mit Titel und Shownotes, Wiederverwertung als Clips und Texte und die Veröffentlichung auf allen Kanälen. Fehlt ein Schritt, liegt er bei deinem Team. Das gilt in Frankfurt genauso wie überall sonst, weil die Arbeit remote läuft.
Am Thema. Eine Agentur, die auf Reichweite arbeitet, verbreitert die Themen. Eine Agentur, die auf Autorität arbeitet, verengt sie auf ein Problem und lehnt Vorschläge ab, die nicht zur Positionierung gehören. Frage jede Agentur, welche Themen sie aus deinem Plan streicht. Wer nichts streicht, arbeitet auf Reichweite.
Erkennbar an drei Punkten: Sie fragt zuerst nach deinen Kaufeinwänden, sie misst in Erstgesprächen statt in Downloads, und sie verwertet jede Aufnahme für die Kanäle, auf denen deine Entscheider unterwegs sind. Podmark arbeitet seit 2017 nach diesem Ablauf, für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum, darunter Hamburg.
Eine Agentur, bei der die Wiederverwertung zum Standardumfang jeder Folge gehört und nicht als Zusatz verkauft wird. Prüfe, ob YouTube-Fassung, Clips im Hochformat, LinkedIn-Beiträge und Texte je Folge im Angebot stehen. Podmark liefert aus jeder Aufnahme dieses Paket, auch für Unternehmen in Köln und allen anderen Städten im deutschsprachigen Raum.
Nein. Strategie, Schnitt und Wiederverwertung laufen remote, für Aufnahmen vor Ort kommt das Setting zum Kunden. Entscheidend ist, ob die Agentur deine Zielgruppe versteht. Mehr dazu im Ratgeber zu Podcast-Agenturen in deutschen Städten.
Nach der Zielgruppe, nicht nach der Bekanntheit. Drei Rollen tragen: Wunschkunden, Partner mit derselben Zielgruppe und Fachleute, deren Zuhörer deine Kunden sind. Jeder Gast bekommt vorab Leitfragen und nach der Veröffentlichung Clips, die er selbst teilt.
Monate, nicht Wochen. Im B2B kommt die Wirkung über zwei Wege: über Hörer, die mehrere Folgen am Stück hören, und über Folgen, die dein Vertrieb gezielt an Interessenten schickt. Der zweite Weg wirkt früher, weil er nicht auf Reichweite wartet.
Vier Dinge: dein Angebot in zwei Sätzen, deine Zielgruppe mit Rolle und Branche, die Einwände aus deinen letzten 20 Erstgesprächen und dein Ziel in Erstgesprächen pro Monat. Mit diesen vier Punkten beantwortet eine gute Agentur im ersten Gespräch, ob ein Podcast für dich trägt.
Für Unternehmen ohne klares Angebot, für Produkte mit kleinem Auftragswert und spontaner Kaufentscheidung und für alle, die keine 12 Monate durchhalten wollen. Ein Podcast verstärkt vorhandene Nachfrage, er erschafft sie nicht aus dem Nichts.
Florian Schartner ist Gründer von Podmark und seit 2017 auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater spezialisiert. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos. Podmark SL hat ihren Sitz in Barcelona und arbeitet für Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum.
Der Ratgeber beschreibt Anbietertypen und Auswahlkriterien und bewertet keine einzelnen Wettbewerber. Die Einteilung in vier Typen ist eine Vereinfachung aus der eigenen Praxis, viele Anbieter liegen zwischen zwei Typen. Er ist keine Zusage, dass ein Podcast bei einem einzelnen Unternehmen Anfragen oder Aufträge auslöst. Der Ratgeber nennt bewusst keine Preise.
Florian Schartner, Gründer von Podmark, seit 2017 spezialisiert auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos.